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Komponenten

Die Kompetenzanalyse Profil AC verfolgt einen Multimethodenansatz, der flexible Kombinationsmöglichkeiten zur Zusammenstellung von Beobachtungsaufgaben, Tests und Fragebögen ermöglicht. Jedes Merkmal wird mit der dafür geeignetsten Methode erhoben.

Beobachtungsaufgaben

Aus einem umfangreichen Aufgabenpool können unterschiedliche

Beobachtungsaufgaben in Form von handlungsorientierten Einzel- und Gruppenaufgaben für die Kompetenzanalyse ausgewählt werden. Der Aufgabenpool besteht aus Diskussions-, Produktions-, Problemlöse-, Planungs- und Präsentationsaufgaben. Die Aufgaben sind dabei so konstruiert, dass sie die Potenzialentfaltung unterstützen und so der Beobachtung zugänglich gemacht werden. Die Beobachtungsaufgaben dienen der Erfassung der Sozialen-, Methoden- und Personalen Kompetenz sowie der Fachlichen Basiskompetenz.

Der große Aufgabenpool von Beobachtungsaufgaben ermöglicht eine abwechslungsreiche und zielgruppenspezifische Aufgabenauswahl.

Alle Beobachtungsaufgaben sind mit handelsüblichen Materialien durchführbar und die Aufgabenbeschreibungen lassen sich beliebig oft vervielfältigen. Klare und verständliche Aufgabeninstruktionen für AnwenderInnen und TeilnehmerInnen sichern eine einfache Durchführung.

  • Beispiele von Beobachtungssituationen

    Beispiele von Beobachtungssituationen

    Profil AC Gruppenpräsentations-Aufgabe „Werbeplakat“

    Bsp. Einzelproduktionsaufgabe „Eckball“

    Bsp. Gruppenproblemlöseaufgabe „Jennys erster Job“

    Bsp. Gruppenproduktionsaufgabe „Murmelbahn“



Computergestützte Tests und Fragebogen

Es können aus einem Pool standardisierte Testverfahren und Fragebogen ausgewählt werden. Sie beinhalten diejenigen Kompetenzen, die durch die Beobachtung weniger gut erfasst werden können und machen die Handhabung und Auswertung besonders einfach.

  • IT-Test

    Der IT-Test wird zur Erfassung der Informationstechnischen Fähigkeit als Testverfahren in Anlehnung an simulative Arbeitsproben eingesetzt. Er besteht aus vier Bereichen, die Kenntnisse und Fähigkeiten erfassen, die für eine Reihe von Berufen von Bedeutung sind. Die Teilnehmenden beschäftigen sich in diesem Test mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, der Erstellung von Bildschirmpräsentationen und der internetbezogenen Informationsrecherche.

  • Kognitiver Test

    Kognitiver Test

    Zur Erfassung der Kognitiven Basiskompetenz (Merkfähigkeit, Schlussfolgerndes Denken und Räumliches Vorstellungsvermögen) wird der Kognitive Test eingesetzt. Dabei wird die Gedächtnisfähigkeit über Merkaufgaben zu Figurenpaaren und Begriffen, das Schlussfolgernde Denken über das Fortsetzen logischer Reihen und das Räumliche Vorstellungsvermögen über Musterwürfel, die zur Lösung der Aufgabe mental rotiert werden müssen, erfasst.

  • Konzentrationstest

    Konzentrationstest

    Zur Erfassung der Konzentrationsfähigkeit wird der Konzentrationstest eingesetzt. Er ist als Speedtest angelegt und nimmt inklusive Instruktion nur zehn Minuten Zeit in Anspruch, wobei die reine Testzeit lediglich drei Minuten beträgt. In dieser Zeit sollen die Teilnehmenden möglichst viele Figuren mit einer Vorlage abgleichen und als identisch bzw. unterschiedlich erkennen.

  • Test Berufsfeldbezogene Kompetenz

    Test Berufsfeldbezogene Kompetenz

    Der Test Berufsfeldbezogene Kompetenz wurde in Anlehnung an die „Berufswahltheorie“ von John L. Holland (1959, 1997) zur Erfassung der Berufsfeldbezogenen Kompetenzen konzipiert. Ausgehend von Holland werden anhand von zwölf Aufgabengruppen sechs Merkmale erfasst. Die Teilnehmenden bearbeiten verschiedene Aufgaben am Computer und erhalten als Ergebnis für jedes der folgenden sechs Merkmale einen Wert auf einer fünfstufigen Skala: Handwerklich-technische Fähigkeit, Untersuchend-forschende Fähigkeit, Kreativ-sprachliche Fähigkeit, Pädagogisch-helfende Fähigkeit, Führend-verkaufende Fähigkeit, Kaufmännisch-verwaltende Fähigkeit.

  • Fragebogen Studien- und Berufsinteressen

    Fragebogen Studien- und Berufsinteressen

    Der Fragebogen Studien- und Berufsinteressen soll den Teilnehmenden helfen, sich gezielt mit den für sie geeigneten Berufsgruppen zu beschäftigen. Bei der Bearbeitung des Fragebogens sollen die Teilnehmenden angeben, inwiefern verschiedene Aussagen auf sie zutreffen. Die Aussagen betreffen dabei u. a. Tätigkeiten, die den Teilnehmenden Spaß bereiten, Arbeitsorte, an denen sie gerne tätig sein möchten und Personengruppen, mit denen sie gerne arbeiten möchten. Im Kompetenzprofil wird anschließend automatisch eine Rangreihe von bis zu fünf Berufsgruppen ausgegeben, an denen die Teilnehmenden das größte Interesse haben. Außerdem befindet sich im Anhang des Kompetenzprofils die komplette Liste der 16 Berufsgruppen, die in Anlehnung an die Systematik der Bundesagentur für Arbeit erstellt wurde. Zu jeder Berufsgruppe gibt es in diesem Anhang eine kurze Beschreibung mit der Nennung typischer zugehöriger Berufe.

  • Deutschtest

    Deutschtest

    Der Deutschtest dient der Erfassung der bestehenden Kompetenzen im Umgang mit der deutschen Schriftsprache. Die Teilnehmenden bearbeiten dabei Aufgaben aus den Bereichen Textverständnis, Wortschatz, Grammatik, Rechtschreibung und Wortstellung.

  • Mathematiktest

    Mathematiktest

    Der Mathematiktest dient der Erfassung der bestehenden Kompetenzen im Umgang mit Rechenoperationen. Den Teilnehmenden werden dabei Aufgaben aus den Bereichen Grundrechenarten, Bruchrechnen, Umgang mit Maßeinheiten, Dreisatz, Prozentrechnen und Geometrie gestellt.

  • Englischtest

    Englischtest

    Der Englischtest dient der Erfassung der bestehenden Kompetenzen im Umgang mit der englischen Sprache. Die Teilnehmenden bearbeiten dabei Aufgaben aus den Bereichen Grammatik/Rechtschreibung, Interaktion und Textverständnis.



Zusätzlich werden zahlreiche Materialien zur Unterstützung einer systematischen und reibungslosen Durchführung der Kompetenzanalyse angeboten:

  • Instrumente wie der Merkmalskatalog, Beobachtungs-, Beurteilungs- und Beobachterkonferenzbogen die Ihnen helfen, Beobachtung und Beurteilung zu systematisieren
  • ein Selbsteinschätzungsbogen, der eine Selbsteinschätzung durch die Teilnehmenden ermöglicht
  • verschiedene Arbeitsmaterialien wie Instruktionen zu Beobachtungsaufgaben, Tests und Fragebögen und Bögen für Förder- und Berufsorientierungsmaßnahmen
  • Vorlagen wie detaillierte Checklisten, die Sie dabei unterstützen, Planung und Durchführung der Kompetenzanalyse zu strukturieren
  • ein Handbuch für Anwender, in dem die Durchführung des Verfahrens mit zahlreichen Schaubildern praxisnah erläutert wird

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