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Sachsen

Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus wurde das Verfahren Kompetenzanalyse Profil AC Sachsen für sächsische Oberschulen entwickelt.


Kompetenzanalyse Profil AC Sachsen


Seit Anfang des Jahres 2014 wird die Kompetenzanalyse Profil AC an Oberschulen im Freistaat Sachsen durchgeführt. Dies erfolgt durch geschulte und im Umgang mit Jugendlichen erfahrene Praxisberaterinnen und Praxisberater, die an den Schulen für die Studien- und Berufsorientierung zuständig sind. Die sächsischen Oberschulen umfassen die Schularten Haupt- und Realschulen.


Die Kompetenzanalyse Profil AC Sachsen ist Teil des Projekts „Praxisberater an Schulen“, das eine gemeinsame Maßnahme des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit ist. Auch das Sächsische Bildungsinstitut wirkte bei der Einführung der Kompetenzanalyse Profil AC mit. Die Einführung des Verfahrens wurde durch die MTO Psychologische Forschung und Beratung GmbH Tübingen und das CJD Jugenddorf Offenburg umfangreich begleitet und unterstützt.

Profilvergleich und berufliche Anforderungsprofile

Anfang 2016 wurde für eine vertiefte Berufsorientierung und eine individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler im Anschluss an die Kompetenzanalyse auch die Kompetenzanalyse Profil AC Sachsen um berufliche Anforderungsprofile ergänzt. Diese wurden erstmalig für die Kompetenzanalysen in Baden-Württemberg entwickelt und sind nun auch für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in Sachsen verfügbar.

Die beruflichen Anforderungsprofile basieren auf der Systematik der Bundesagentur für Arbeit (16 Berufsgruppen unterteilt in Unterkategorien, darunter 27 Berufsgruppen, die eine Ausbildung erfordern sowie 28 akademische Berufsgruppen) und bilden die Mindestanforderungen der überfachlichen Kompetenzen an die entsprechenden Berufsgruppen ab.

Die beruflichen Anforderungsprofile sind so in die Verfahrenssoftware integriert, dass ein automatisierter Vergleich der individuellen Kompetenzprofile der Schülerinnen und Schüler mit den beruflichen Anforderungsprofilen erfolgen kann. In einem Ergebnisdokument werden die fünf Ausbildungsberufsgruppen mit der größten Passung zum Kompetenzprofil aufgelistet sowie - je nach Schulart - bis zu fünf passende Studienberufsgruppen. Das Ergebnisdokument wird in einem Rückmeldegespräch mit der Schülerin bzw. dem Schüler besprochen und reflektiert. Hierbei können individuelle Fördermaßnahmen entwickelt werden.

Die beruflichen Anforderungsprofile stehen zudem in Form von Schablonen zur Verfügung. Indem die Schülerinnen und Schüler die Schablonen auf ihr ausgedrucktes Kompetenzprofil legen, können sie erfahren, welche Mindestanforderungen einzelne Berufsgruppen haben und inwieweit das eigene Kompetenzprofil diese erfüllt.


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